Dez 182009
Ich habe in Artikel GPS-Track-Analyse.net davon berichtet, Routen in Google-Earth zu planen und mit GPA auszuwerten. Es gibt die Möglichkeit die Routenplanung mit Google-Maps zu erleichtern und die Daten von Google-Maps in einer kml-Datei zu speichern. Wie das geht und welche Vor- und Nachteile das hat, werde ich in diesem Artikel kurz erläutern.
Route in Google-Maps erstellen
Die Routenplanung in Google-Maps funktioniert recht intuitiv und ist daher sehr einfach:
- Google-Maps aufrufen und “Route berechnen” anklicken.
- Startort (A) und Zielort (B) eingeben. Alternativ kann man Start- und Zielort auch direkt in der Karte eingeben. (Rechtklick “Route von hier” und “Route hierher”.) Für Fahrradrouten bietet sich die Option “Fußweg” an. Diese Funktion befindet sich wohl noch in der Beta-Phase – dafür wird man nicht mehr über Autobahnen geschickt. “Route berechnen”…

- Die berechnete Route wird nun in der Karte angezeigt. Auf der linken Seite werden über der Wegbeschreibung ggf. mehrere optionale Routenvorschläge angezeigt.

- Der ausgewählte Routenvorschlag kann nun nachbearbeitet werden. Dazu einfach mit der Maus auf die Route klicken und die Route verschieben. Auf diese Weise können beliebig viele neue Wegpunkte hinzugefügt werden. Die Route zwischen den Wegpunkten wird schon während des Ziehens neu berechnet.

- Zum Schluss muss die Route noch exportiert werden. Dazu rechts über der Karte auf “Link” klicken: es öffnet sich ein kleiner Dialog mit einer URL in der oberen Zeile. Die URL in die Adresszeile des Web-Browsers kopieren und “&output=kml” (ohne die Anführungszeichen) hinten anfügen. Erst dann Return drücken. Anstelle einer Webseite startet der Download der kml-Datei.

- kml-Datei in Google-Earth oder GTA öffnen und weiter bearbeiten.
Vor- und Nachteile von Google-Maps
- Schnelle automatische Routenberechnung und Nachbearbeitung
- Genauer Straßenverlauf ohne lästiges Abklicken der Route
- Google-Maps kennt keine Fahrrad oder Fußwege (die Option Fußweg schließt lediglich Autobahnen aus)
- Viele Feldwege und kleine Nebenstraßen sind nicht oder unvollständig erfasst und werden bei der Routenberechnung nicht berücksichtigt
- In der gespeicherten kml-Datei ist die gesamte Wegbeschreibung enthalten, was je nach Anwendung ein wenig lästig ist
In den Streckenabschnitten, in denen Google-Maps kein ideales Ergebnis liefert, kann mit Google-Earth nachträglich nachgeholfen werden.
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