Gestern abend war mal wieder Kino und ich habe mir mit Anne und Martin den Film Avatar in 3D angeschaut und war ziemlich begeistert. In dem Science Fiction von James Cameron spielt Sam Worthington den nach einer Verletzung an einen Rollstuhl gefesselten Marine Jake Sully. Nach dem Tod seines Zwillingsbruders ergreift er die Chance und nimmt dessen Platz in einem Forschungsprojekt auf Pandora, einer fremden Welt in der die Menschen nach neuen Resourcen suchen, ein. Hier soll er mit dem genetisch erzeugten Abbild seiner selbst, seinem Avatar, verbunden werden und mit den Na’vi Kontakt aufnehmen, deren Vertrauen gewinnen und sie zu einer für den Resourcenabbau notwendigen Umsiedlung bewegen.
Überwältigt von dem Gefühl im Körper des Avatars wieder laufen zu können, ist Jake bereit nicht nur für das Forschungsteam zu arbeiten, sondern spielt auch den Militärs wichtige Information für einen möglichen Krieg gegen die Na’vi zu. Im Dschungel trifft er nachts auf Neytiri, eine Na’vi, und wird von ihr zu ihrem Clan mitgenommen. Er lernt hier nicht nur das Volk der Na’vi kennen, sondern versteht nach und nach auch deren tiefe Verbundenheit mit der Welt in der sie leben. Am Ende steht dann die Entscheidung, auf wessen Seite er ist, als klar wird, dass die Na’vi ihre Heimat nicht verlassen werden.
Ich hatte bereits im Vorfeld gehört, dass von dem Film keine große Handlung zu erwarten ist und auch im Kino nach dem Film habe ich von vielen entsprechende Kommentare gehört. Ich möchte mich diesem Urteil nur bedingt anschließen. Der Film lebt sicher nicht von seiner Geschichte – die Handlung ist einfach gestrickt und wartet zu keinem Zeitpunkt mit irgendwelchen Überraschungen auf. Wenn man aber mal davon absieht, dass es sich um einen Science Fiction handelt, Menschen also nicht in Raumschiffen zu anderen Sternen fliegen, ist die Handlung in sich schlüssig und das Thema absolut realistisch.
Der Film beeindruckt durch seine phantastischen Bilder, wunderschöne Dschungel- und Felslandschaften, und durch seine Atmosphäre. Den Film in 3D zu sehen, war eine gute Entscheidung. Am Anfang musste ich mich erst sehr daran gewöhnen – war mein erster 3D Film – hinterher wars aber einfach nur geil und ich fühlte mich wirklich in die Welt Pandora versetzt. Mal schauen, wenn ich es schaffe gehe ich nochmal in den Film und schaue ihn mit dann in 2D an…
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Hi, habe eigentlich noch nicht den Film gesehen….Was ich aber darüber lese und höre , er ist ja sehr gut gemacht… Bin schon mal echt gespannt. Danke für deinen Beitrag.