Ich bin heute spontan mit Anika und Geert-Jan zum Decathlon in Kerkrade gefahren. Das ist hier quasi nen Steinwurf über die Grenze. Ich hatte gleich ne ganze Liste von Sachen, die ich brauche. Da ich davon aber nichts bekommen habe, schreib ich jetzt wenigstens nen kurzen Bericht über den Laden.

Zunächst einmal die Feststellung – der Decathlon ist eigentlich kein Fahrradgeschäft. Und uneigentlich auch nicht. Decathlon ist eine Sportgeschäft-Kette, wobei für diesen Laden der Begriff “Billig-Discounter” erfunden wurde – da kann Aldi noch was lernen. Das Ding ist ziemlich groß – 4200m². Davon geschätzt ein Zentel für Fahrräder.

Ich habe mir die Räder gar nicht genauer angeschaut. Die haben dort hauptsächlichen billiges Zeug – ich gehöre aber auch einfach nicht zur Zielgruppe, die MTBs für 170€ mit Federgabel kauft. Naja – ich habe ja auch nicht nach einem Rad gesucht, sondern nach Bar-ends, Funktionskleidung, Regenbekleidung, Radhandschuhe für den Winter, etc.

Gekauft habe ich 4 Paar Socken und sonst nix. Es gab genau drei verschiedene Lenker-Hörnchen – immerhin in verschiedenen Längen, aber keine die mir gefallen haben. Funktionskleidung hatten die schon da – aber irgendwie hatte ich jetzt nicht den Nerv den Laden abzusuchen – das Zeug war ziemlich wild über den ganzen Laden und die verschiedenen Sportarten verstreut. Regenbekleidung war total Essig. Radhandschuhe hätte ich fast gekauft – da war auch durchaus einiges an Auswahl. Habs dann aber doch gelassen – will erstmal schauen, was es sonst so gibt und mich vielleicht irgendwo beraten lassen…

Jaaa – Beratung. Neee. Die gibts da jetzt nicht wirklich. Da laufen Leute rum, die man bestimmt auch fragen kann. Vielleicht haben die auch Ahnung. Bin da in so ein Magazin reingestolpert – dachte, der Bereich gehörte zum Verkauf, Schilder waren da jedenfalls keine. Da war gerade eine Mitarbeiter an irgendwelchen Rädern zugange. Als ich reinkam schaute der mich nur blöd an und schien nicht so recht zu wissen, was er tun soll. Als dann Geert-Jan dann auch noch in diesen Bereich reinkam, fragte er dann, ob wir wüssten, dass das nur ein Magazin ist. Was wir suchen, hat er nicht gefragt. Wir haben ihm dann den Gefallen getan und sind brav zurück zu den Rädern gegangen, die dort für den Verkauf frei gegeben waren…

Fazit

Der Decathlon ist sehr groß – da er aber viele verschiedene Sportarten von Wintersport bis Reiten abdeckt, ist  die Auswahl tatsächlich sehr überschaubar. Die Preisspanne reicht von günstig bis saubillig, wobei das keine Aussage über die Qualität sein soll. Ich finde den Laden ganz gut, wenn man einfach mal shoppen gehen will und sich dabei nicht nur für Fahrräder interessiert – wir waren heute in der Ski-Abteilung, bei den Fahrrädern und dem Kletter-Zubehör, haben uns Fußballschuhe angeschaut, uns beinahe auf einem Oxeloboard lang gemacht und zum Schluss einen Abstecher in die Abteilung für Astronauten- und Sportlernahrung gemacht. Und neben meinen 4 Paar Socken, haben die anderen tatsächlich aus den meisten Abteilungen was mitgenommen…

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  Eine Antwort zu “Fahrradläden in Aachen – Decathlon (Kerkrade)”

Kommentare (1)
  1. Tja, da gibts kaum noch was hinzuzufügen. Der Laden ist kein Platz zum Fahrradkauf, aber einen Helm, Radschuhe und eine Radhose habe ich in augenscheinlich ordentlicher Qualität für vergleichsweise kleines Geld bekommen. Decathlon hat neben seinen Hausmarken auch gerne mal Modelle vom Vorjahr, dementsprechend günstig. So habe ich zum Beispiel später beim Velo das Nachfolgemodell (glaub ich zumindest, es waren die gleichen in anderer Farbe und einem etwas anderen Modellnamen) meiner Radschuhe für 120 Euro gesehen, während ich im Decathlon 70 Euro bezahlt habe. Wer weiß was er will und Ramsch von gut aber günstig zu unterscheiden weiß, kann hier durchaus echte Schnäppchen ergattern. Beratung kann man hier nicht erwarten, es ist halt ein Discounter, aber wenn man etwas sucht sind die angesprochenen Mitarbeiter bisher auch immer sehr hilfsbereit gewesen. Vielleicht lags ja am Sprachbonus Niederländisch? ;)

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