…und dann auch noch blauer Himmel. Da musste ich heute einfach raus – egal wie kalt es ist. Dass sich Henning ausgerechnet diesen Tag aussucht, das erste mal mit zu fahren, hätte ich jetzt nicht erwartet – hat mich aber sehr gefreut.

Bei -1°C in Aachen bin ich heute mal wieder ums Dreiländereck gezogen – aufgrund der Schnee-Situation allerdings ab Gemmenich nicht durch den Wald sondern über Wolfhaag und durch Vaals. Das ganze hübsch langsam – man lernt ja…

27,06 km in 1:23:43 h reine Fahrtzeit (19,39 km/h) waren trotz Schnee, Matsch und Eis nicht allzu anstrengend (Puls Ø155 bpm). Allerdings haben wir doch recht deutlich die Wirkung eines Windstoppers unter dem Trickot wahrnehmen können – Henning hatte keinen und hat leider ziemlich böse dafür bezahlen müssen – vor allem auf den Abfahrten, die wir hinterher mit angezogener Bremse runtergerollt sind, damit der Fahrtwind nicht ganz so durch die Fleece-Klamotten durchzog. Zitat Henning: “Das ist wie fahren mit naktem Oberkörper!”

Unrühmlicher Höhepunkt war heute endlich die lang erwartete Premiere – Michael hat sich hingelegt, weil er nicht schnell genug aus den Klickpedalen rausgekommen ist. Auf der Anfahrt zum Grenzübergang nach Belgien lang sehr viel Schnee auf dem Radweg und am Straßenrand. Beim Versuch, die Straße zu überqueren bin ich dann kurz in einem Schneehaufen stecken geblieben und schon lag ich auf der Seite im Matsch. Einerseits war der Aufprall dadurch recht harmlos – andererseits hats dann doch bestimmt ne halbe Stunde gedauert, bis die Hose wieder getrocknet war.

Wieder zuhause tat allein schon das betreten der warmen Wohnung (18°C) an Fingern und Zehen weh – aber es gibt nichts, was ein heißes Bad nicht wieder kurieren kann – sogar meine zahlreichen Operations- und Unfallnarben an meinen Knien leuchten jetzt nicht mehr dunkel-violett.

Hauset1 Hauset2 Hauset3

Zum Schluss noch ein paar Bilder von unterwegs. In Hauset war uns noch warm – doch dann gings viel bergab. Wie man sieht, waren die Straßen frei und gut zu befahren. Mit meinen neuen Reifen hatte ich aber auch im Matsch oder auf Eis sehr guten Halt. Nur die 15cm Schnee auf dem Fahrradweg der Eupener Straße waren ein wenig viel, so dass wir dort auf die Straße ausgewichen sind.

Frierender Lenker

Damits dem Lenker nicht kalt wird, wenn man während der Fahrt Fotos macht…

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  5 Antworten zu “Hauptsache trocken…”

Kommentare (5)
  1. Ich glaube, ich kenne niemanden, der nicht min. 1mal mit Klickies umgefallen ist. Also herzlichen Glückwunsch zur Premiere. Ein paar wirklich einladende Bilder hast Du da gemacht. Hier hats gestern auf gefrorenen Matsch geschneit und selbst viele Straßen sind spiegelglatt. Da war nur Rolle fahren angesagt. :-(

  2. Ich hätte nach dem Tausch der Platten vom Klicksystem unter meinen Schuhen, die Bindung mal neu einstellen sollen. Im Moment komme ich da nur sehr schwer raus und hatte deshalb vorher schonmal den ein oder anderen Beinah-Umfall… Gleich erstmal den 6kant raussuchen.

  3. Ich fühle mich bei Schnee und Glätte nicht sicher auf dem Rad, daher ist bei mir zur Zeit Zwangspause. Da lese ich dann gerne in den Blogs von schönen Touren und bin beim lesen virtuell mit dabei.

    Ich wünsche Dir zu Deinen zahlreichen Unfallnarben keine Neuzugänge. :-)

  4. Mein Arzt fährt auch bei jedem Wetter. Ich mache mir derzeit zu Fuß schon in die Hose und hätte in meine Fahrkünste auf dem Rad gar kein Vertrauen. Respekt!

  5. Die Straßenverhältnisse waren aber wirklich weitestgehend in Ordnung. Unschön war es nur auf der Eupener Straße, wo auf dem Radweg soviel Schnee lag und wir auf die Straße mussten. Und durch den Wald am Dreiländereck sind wir ja vorsichtshalber nicht gefahren.

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