Nach einem blog-freien Wochenende mal wieder ein Artikel für die Planung der Transalp. Diesmal geht es um das obere Lechtal und die beiden Übergänge ins Klostertal – Flexenpass und Rauhes Joch. Beide Routen folgen zunächst von Warth aus dem Lechtal und trennen sich in Lech. Hier mündet der Formarinbach in den Lech – die Route über das Rauhe Joch folgt diesem Seitental, während die andere Route der Lechtal-Bundesstraße über den Flexenpass folgt.
Flexenpass
Laut Beschreibung auf www.quaeldich.de ist der Flexenpass weder eine sportliche Herausforderung (5% Steigung über 6 km) noch bietet er landschaftlich besonders viel. Trotzdem findet man im Netz sehr viele Touren, die über den Flexenpass gehen, da er einerseits die einzige Anfahrt aus Norden zum Arlbergpass darstellt und gleichzeitig oberhalb vom Hahntenjoch die einzige Passstraße aus dem Lechtal nach Süden ist. Egal ob von Hochtannbergpass, Schrotenpass oder Lechtal kommend muss man hier rüber, wenn man die Straße nicht verlassen möchte.
Rauhes Joch
Will man nicht gerade über den Arlbergpass Richtung St.Anton, kann ab Lech auch nach Westen abbiegen und anstelle des Flexenpasses das Rauhe Joch überqueren, um weiter unten bei Dalaas ins Klostertal zu kommen. Diese Strecke ist wesentlich schöner – aber auch erheblich anspruchsvoller. Vor allem die “Abfahrt” nach Dalaas hat es in sich – hier müssen selbst Mountainbiker ihr Rad stellenweise tragen, da hier das durchschnittliche (!) Gefälle 18,5% beträgt. Die Strecke ist damit für Crossradfahrer wie mich eher ungeeignet.
Warth-Dalaas (Rauhes Joch).kml
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