Manchmal muss man einfach drauf los fahren – ohne jeden Plan, kreuz und quer, neue Routen finden. Rausgekommen ist eine hübsche Variation meiner Dreiländereck-Route. Richtung Roetgen aus Aachen raus – vor Roetgen hart rechts, um der Himmelsleiter zu entgehen. Von Lichtenbusch über Raeren nach Eynatten – von dort entlang der gewohnten Route bis Kelmis. Dann ein kleiner Umweg über Moresnet, bevor es über das Dreiländereck zurück ging…
Das ganze war schon vorgestern. 44,45 km in 1:45:21h (25,31 km/h), was sich schon ganz gut angefühlt hat. Waren allerdings auch nur 517 hm.
Leider komme ich zur Zeit weder groß zum Bloggen noch zum Radfahren. Wetter, Krankheit, Arbeit und eine kleine Verletzung haben mich zuletzt abgehalten, weitere Heldentaten zu verbringen. Heute bin ich wenigstens mal wieder eine kleine Runde gefahren…
Ein zentrales Thema meines Blogs sind Radtouren um Aachen. Auf der Seite “Trainingsrouten um Aachen” liste ich alle Routen, über die ich schon berichtet habe. Dabei sind meine Routen in erster Linie Trainingstouren und nicht unbedingt immer familientauglich.
Wer auf der Suche nach schönen Fahrradtouren im Raum Aachen ist, an denen die ganze Familie Spaß hat, findet auf den Webseiten der Stadt Aachen schöne Anregungen. Hier sind viele Radtouren unterschiedlicher Länge mit Kartenmaterial (pdf) hinterlegt und beschrieben. Bei allen Routen werden gleich auch die Rast-Möglichkeiten angegeben, wo man zwischendurch was essen oder trinken kann.
Besonders interessant auf der Seite sind die Punkte
Einfach mal anklicken und anschauen…
Wer lieber individuell plant, kann das mit dem Routenplaner NRW. Solche Seiten gibt es z.B. auch für Hessen.
Heute der zweite Teil zum Thema Sicherheit für Radfahrer. Nachdem ich mich zuletzt zum Thema “Helm” ausgelassen habe, geht es mir heute um Fahrradwege. Davon gibts ja in Deutschland in den letzten Jahren immer mehr – aber erhöhen sie wirklich die Sicherheit der Fahrradfahrer? Wo lauern die Gefahren?
Ich habe zu diesem Thema zwei Online-Artikel im Stern gefunden.
In diesen Artikeln findet man interessante Infos zum Thema. Ich möchte aber auch und vor allem von meinen eigenen Erfahrungen berichten…
Nicht zuletzt wegen meiner vier Fahrradunfälle mache ich mir seit geraumer Zeit Gedanken zum Thema Sicherheit für Radfahrer auf deutschen Straßen und Fahrradwegen. Wie verhält man sich am besten? Welche Ausrüstung ist sinnvoll? Wie vermeidet man Unfälle?
Als Radfahrer zieht man eigentlich immer den kürzeren und andere Verkehrsteilnehmer planen die mögliche Anwesenheit selten ein. Autofahrer biegen einfach ab – Fußgänger überqueren die Straße oder den Radweg ohne zu schauen. (Autos hört man kommen – Radfahrer nicht!)
Blauer Himmel, blaues Fahrrad! Das passt so gut, da musste ich einfach raus und eine Radtour machen. Dass dann unterwegs Wolken aus dem nichts auftauchen, konnte ja keiner ahnen. War dann aber auch egal, da es trocken blieb. Die Schauer waren alle hübsch am Horizont verteilt, angenehm weit weg und damit beschäftigt, andere Leute nass zu machen.
Die Route hatte ich mir schon seit ein paar Wochen vorgenommen und nur auf das passende Wetter gewartet. Ziel war das kleine Städtchen Henri-Chapelle in den Ardenne bleue – keine Ahnung warum die so heißen, die Ardennen sahen gar nicht so blau aus. Und die Bevölkerung machte eigentlich auch einen ganz soliden Eindruck. Dort bin ich letztes Jahr schonmal durchgekommen bei einer Radtouristikfahrt mit Flo. Die Stadt liegt oben auf einem Berg und ist mit Natursteinhäusern im Zentrum sehr hübsch.
Naja – zumindest subjektiv, wenn man nach dem Temperaturanstieg der letzten Tage geht. Mit 10°C war das heute bislang die mit Abstand wärmste Trainingstour in diesem Jahr. Geht man allerdings nach meinem Trainingsstand ist es immer noch tiefer Winter!!!
Verdammte Hacke! Jetzt ist das Wochenende rum und ich bin schon wieder kaum einen Meter mit dem Rad gefahren. Zweimal zum Bahnhof und zurück, weil ich mal wieder auf den letzten Drücker den Zug erreichen musste und einmal kurz durch Aachen auf der Suche nach einem Copy-Shop, der Samstags kurz vor 18 Uhr noch auf hat. Das ist die traurige Bilanz und das obwohl ich mir mal mindestens 80 km vorgenommen hatte!
Halb war es Zeitmangel, halb Vernunft. Meine Erkältung, die ich mir wahrscheinlich im Hohen Venn zugezogen habe, ist fast auskuriert – aber eben nur fast und heute abend war ein Chorauftritt mit meinem Gospelchor, den ich nicht verpassen wollte. Da es auch an diesem Wochenende in Aachen nicht über 5°C war, wollte ich dann doch lieber nichts riskieren.
Da meine Gewichtskurve schon wieder deutliche Tendenz nach oben hat, will ich aber raus. Daher hier der Aufruf an die üblichen Verdächtigen – diese Woche muss es klappen! Lasst uns doch eine schöne Trainingstour fahren – gerne auch mit Kakao! Wer ist dabei? Wann habt ihr Zeit? Wie wäre es mit Montag? Oder Dienstag? Mittwoch wäre cool und Donnerstag sowieso! Freitag könnten wir fahren. Und Samstag gehört auch noch zu dieser Woche! Wenn die Temperaturen es zulassen, gerne auch mehrfach…
Vor allem müssen wir den Marco endlich auf Trapp bringen!!!
Auf www.radforum.de wird gerade diskutiert, ob Federgabeln das Fahren anstrengender machen oder nicht. Muss ich mit Federgabel mehr treten? Fährt das Rad mit Federung langsamer als ohne? Ich nehme den Thread im Forum mal zum Anlass einen Artikel zu diesem Thema zu schreiben – damit ich nicht ganz umsonst stundenlang über irgendwelchen blöden Dynamik-Klausur-Aufgaben gesessen habe…
Mein Handykamera ist so richtig schlecht. 2 Megapixel hören sich zwar ganz toll an, bringt aber gar nichts, wenn die Optik einfach keine guten Bilder zulässt. Aber was soll man von einer 2mm Linse erwarten. Ein vernünftiger Auto-Fokus ist auch nicht vorhanden – alles ist scharf, nur nicht das, was ich fotographieren möchte. Und wäre das nicht genug, ist auch noch eine Pixelreihe defekt. Ich muss die Bilder entweder schneiden oder mühsam mit The Gimp nachbearbeiten.
Also muss eine neue Kamera her. Ich habe dieses Jahr viele schöne Radtouren vor und auch sonst mache ich gerne Fotos. Bilder zu machen ist nicht nur für den Blog schön, sondern auch um mal ein paar Erinnerungen zu haben. Eine vernünftige Digitalkamera hatte ich bislang noch nicht, was ich aber gerne ändern möchte…
Manchmal – aber nur manchmal – wünsche ich mir, in den USA zu wohnen. Da könnte ich mir an meinem Fahrradunfall letztes Jahr wahrscheinlich eine goldene Nase verdienen. Naja – was da teilweise für Summen gezahlt werden, da wird einem anders. Wie meinte Volker Pispers: “Schütten sie mal einem Amerikaner einen heißen Kaffee über die Hose, [...] die Kinder verklagen sie noch, weil sie mit einem traumatisierten Vater groß werden mussten.”
Nun meine Kinder werden bezüglich meines Unfalls wohl niemanden verklagen und auch bei mir hat sie das jetzt bald alles erledigt. Was man in Deutschland für einen Handbruch bekommt, wollte ich daher hier mal kurz berichten.
Ebenfalls beim Hallenwochenende haben wir uns um Marcos Fahrrad gekümmert. Marco hatte vor kurzem beschlossen etwas gesünder zu leben und dafür mal sein Rad aus dem Keller zu holen. Martin und ich unterstützen ihn dabei und sorgen dafür, dass er seine guten Vorsätze auch hübsch in die Tat umsetzt…
Kommentar von Norbert mit einem Grinsen an der Baraque Michel – dem höchsten Punkt unserer Tour heute – “Ganz schön bescheuert im Winter mit dem Rad hier rauf zu fahren.” Normalerweise sagt man sowas, wenn man aus einem warmen Auto raus mit dem Finger auf so ein paar Idioten zeigt. Heute waren wir die Idioten und haben damit einem Haufen belgischer Autofahrer das gute Gefühl gegeben, dass die anderen die Idioten sind. Nach 2 Stunden in einer geschätzt 86,5°C heißen Badewanne lächelt man dann auch wieder. Aber ich sollte vorne anfangen…
Seit längerem war ich mit meiner V-Brake am Hinterrad unzufrieden. Immer wieder schleift eine der Bremsbacken an der Felge, was vor allem wegen des entstehenden Geräusches ziemlich nervig ist. Also habe ich die Gelegenheit auf Martin’s Bastlerwochenende genutzt und das Problem mal an der Wurzel gepackt. Neben der Bremse habe ich mich auch um den gesamten Antrieb und die Federgabel gekümmert.
Zwei Tage schrauben, flexen, sägen, reinigen, zerlegen und wieder zusammenbauen. Das Hallentreffen von Martin und Anne war ein großer Erfolg und hat viel Spaß gemacht. Zwischendurch immer wieder quatschen, erzählen, gemütlich zusammen sitzen, grillen – es war zwar sau-anstrengend, aber man konnte sich ja zwischendurch immer mal wieder entspannen. Und zu kalt war es dank der großen Heizstrahler auch nicht. Hier sind die Bilder…
Ich bin gefragt worden, wie es bei meinen Klickpedalen mit Korrosion aussieht. Leider gibt meine Handykamera nicht viel her und das Bild ist nicht richtig fokusiert. Man erkennt aber das wichtigste, denke ich…
Als ich vor ca. 1,5 Jahren angefangen habe nach einem neuen Fahrrad zu suchen, wollte ich unbedingt eine Federgabel haben. Schon nach den ersten Testfahrten war ich total davon überzeugt und habe mich überhaupt nicht weiter um Räder ohne Federgabel gekümmert.
Mitlerweile sehe ich das nicht mehr ganz so – Federgabel ist nett, muss aber nicht sein. Warum sich meine Begeisterung mitlerweile in Grenzen hält und welche Erfahrungen ich mit meiner Suntour NCX-D (Lockout) gemacht habe, möchte ich heute mal berichten…
Eigentlich ist es total einfach. Nach ca. 100.000 Testmetern kann ich guten Gewissens die Welt um einige wichtige Informationen bereichen: 4 Paar Socken sind wärmer als drei Paar Socken – reicht aber immer noch nicht, wenn die Sonne untergegangen ist, denn ohne Sonne ist kälter als mit Sonne (jaaa – Nachts ist kälter als draußen!)
Diese wahnsinnig tiefschürfenden Erkenntnisse sind mir heute unterwegs bei 4°C auf folgender Trainingsroute gekommen. Da sieht man mal, was niedrige Temperaturen mit Nervenzellen anstellen können.
Der Marco ließ uns neulich an seinem Lebenswandel teilhaben. Jetzt möchte er gerne gesünder Leben, was neben gesünderem Essen und weniger Kaffee und Zigaretten vor allem Sport bedeutet. Hier kommen Martin und ich auf den Plan!
Praktischer Weise besitzt Marco ein Fahrrad. Das sieht sehr sportlich aus, steht aber seit fast zehn Jahren fast nur rum. Das wird nun geändert – ob der Marco will oder nicht! (Zum Glück will er ja!)
Man muss nur mal öffentlich über eine Fehlkonstruktion meckern, schon setzt sich der Hersteller hin und am nächsten Tag liegt das verbesserte Modell im Laden!
Offensichtlich wurde das Problem bei Hebie erkannt und eine Verbesserung in Form eines verbreiterten Einbauwinkels umgesetzt. Das neue Modell kommt zudem mit einer zusätzlichen Befestigung für das Hinterrad-Schutzblech am Rahmen. Damit dürften die Vibrationen stark reduziert werden.


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