Nach einem blog-freien Wochenende mal wieder ein Artikel für die Planung der Transalp. Diesmal geht es um das obere Lechtal und die beiden Übergänge ins Klostertal – Flexenpass und Rauhes Joch. Beide Routen folgen zunächst von Warth aus dem Lechtal und trennen sich in Lech. Hier mündet der Formarinbach in den Lech – die Route über das Rauhe Joch folgt diesem Seitental, während die andere Route der Lechtal-Bundesstraße über den Flexenpass folgt.
Dies ist der dritte Teil der Routenbeschreibungen für die Alpenüberquerung. Nachdem uns der erste Teil vom Allgäu ins Lechtal gebracht hat, geht es rüber ins Inntal – entweder über den Fernpass oder über das Hahntenjoch. Beide Routen treffen sich in Imst – von dort gehts dann weiter den Inn rauf bis Landeck.
In meinem Artikel Route erstellen in Google-Maps beschreibe ich, wie man in Google-Maps eine KML-Datei erstellen und exportieren kann. Diese KML-Datei enthält nicht nur die Route, sondern auch eine Wegbeschreibung in Form von Wegpunkten. Da ich die Wegbeschreibung aber in den meisten Fällen nicht brauche, beschreibe ich hier, wie man diese Wegbeschreibung los wird. Zum Entfernen der Wegbeschreibung gibt es zwei Möglichkeiten…
Ich habe im ersten Artikel dieser Serie zwei Pässe vom Allgäu ins Lechtal beschrieben. Wer vom Allgäu genug hat oder von Sonthofen aus eine Alpenüberquerung starten will, kann auch über den Riedbergpass nach Österreich kommen. In diesem Artikel beschreibe ich den Riedbergpass vom Illertal ins Balderschwanger Tal und zu Bregenzer Ache und den Hochtannbergpass von der Bregenzer Ache ins Lechtal.
Dies ist eine weitere schöne Radtour durch Süd-Limburg. Valkenburg ist ein historisches Städtchen mit alter Burg.Fährt man hier lang, sollte man sich die Zeit nehmen, in Valkenburg eine ausführliche Pause zu machen. Auf der 54km langen Strecke gibt es keine langen Anstiege, dafür ein paar kurze, knackige. Die Tour ist schön mit Abschnitten der Trainingsroute: Maastricht zu kombinieren.
Naja – nicht ganz bis Maastricht, aber quasi bis zur Stadtgrenze geht diese Route von Aachen aus durch den südlichsten Teil Limburgs entlang der Grenze zu Belgien. Durch zahlreiche Täler und malerische, kleine Orte bietet diese Tour vor allem schöne Landschaft und viele kurze, nicht allzu steile Anstiege. Zudem kann man die knapp 60km an verschiedenen Stellen gut abkürzen oder variieren.
Es gibt zwei Pässe, die vom Allgäu ins Lechtal führen: der Oberjoch-Pass und der Schroten-Pass.
Die Tour zum Rursee kann man an einem oder an zwei Tagen machen. Am Rursee gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Übernachtung.
Man verlässt Aachen über die Monschauer Straße durch Lichtenbusch zur Himmelsleiter. Durch Roetgen und weiter bergauf bis es nach links Richtung Lammersdorf abgeht. Ab dann immer geradeaus über einen Kreisverkehr bis man in Kesternich links abbiegt. Kurz hinter Kesternich geht dann wieder links die Straße nach Rurberg runter zum Rursee ab. Folgt man der Straße kommt man an Rurberg vorbei nach Woffelsbach und weiter wieder raus aus dem Rurtal nach Steckenborn. Hier biegt man links ab und kommt durch Strauch zurück zum Kreisverkehr zwischen Lammerdorf und Kesternich. Ab hier fährt man bis Lammersdorf die gleiche Strecke zurück wie auf dem Hinweg. Anstatt dann die Himmelsleiter durch Roetgen zurück zu fahren, schlage ich die Nebenstrecke durch Mulartshütte nach Kornelimünster vor. Ab hier umgehe ich die für Radfahrer unbequeme Triererstraße und den oft total überlaufenen Vennbahnweg, indem ich hinter dem alten Bahnhof von Kornelimünster über die Oberforstbacher Straße zunächst nach Westen fahre. In Oberforstbach dann rechts auf die Aachener Straße durch Hitfeld nach Lintert. Hier gehts dann nochmal links über die Graf-Schwerin-Straße zurück nach Aachen. Der Hauptstraße folgend kommt man dann durch Burtscheid an der Normaluhr aus.
- Länge: 73km (38km + 35km)
- Steigungen: 1120m
Aufgrund der Streckenlänge und der nicht zu verachtenden Steigungen ist dies keine Einsteiger-Strecke, aber mit etwas Training durchaus locker in einem Tag zu schaffen. Mit 4-5 Stunden muss man mindestens rechnen und am Rursee kann man gut eine längere Pause einlegen.
An allen größeren, stark befahrenen Straßen gibt es gut ausgebaute Fahrradwege. Ausnahme ist die Nebenstrecke von Lammersdorf nach Mulartshütte. Die Himmelsleiter ist nicht sehr steil, dafür lang. Der Aufstieg aus dem Rurtal ist da schon knackiger. Theoretisch kann man die Runde auch andersherum fahren – davon würde ich aber abraten. Die Nebenstrecke ist recht steil und aufgrund des fehlenden Radweges ist das beim Kraxeln mit den vorbeirauschenden Autos doof. Landschaftlich ist die Strecke sehr schön und wenig windanfällig.
Über die Eupener Straße aus Aachen heraus und bei Köpfchen über die Grenze. In Eynatterheide gehts dann rechts über Hauset, Hergenrath und Kelmis nach Gemmenich. Hier startet der Aufstieg zum Dreiländereck. Es folgt ein kurzes Stück durch den Wald und die Abfahrt auf deutscher Seite über den Dreiländerweg. Der Gemmenicher Weg bringt einen dann zurück nach Aachen – in die Innenstadt gehts dann über den Fahrradweg entlang der Vaalser Straße.
- Länge: 27km
- Steigungen: 350m
Entlang der Hauptstraßen gibt es Fahrradwege. Durch Belgien fehlen diese zwar, dafür ist dort nur wenig Verkehr. Die Anstiege sind meist moderat – lediglich am Dreiländereck sind ein paar knackige Passagen dabei. Hier ist der Asphalt ein wenig holprig. Das kurze Stück durch den Wald ist auch für Rennräder kein größeres Problem – alternativ kann man die Abfahrt nach Vaals nehmen oder das Dreiländereck ab Gemmenich komplett über Wolfhaag und Vaals umgehen. Der Anstieg von Gemmenich nach Wolfhaag ist zwar etwas kürzer und nicht so hoch wie zum Dreiländereck, dafür aber steiler und insgesamt nicht viel leichter. Für den Anfang sollte man hier nicht zu schnell angehen.
Ich habe in Artikel GPS-Track-Analyse.net davon berichtet, Routen in Google-Earth zu planen und mit GPA auszuwerten. Es gibt die Möglichkeit die Routenplanung mit Google-Maps zu erleichtern und die Daten von Google-Maps in einer kml-Datei zu speichern. Wie das geht und welche Vor- und Nachteile das hat, werde ich in diesem Artikel kurz erläutern.

Letzte Kommentare